Unsere Arbeit ist wie unser Team – vielschichtig, individuell und außergewöhnlich. Wir möchten Ihnen hier Einblicke in unsere Arbeit geben, die über die offiziellen Veröffentlichungen hinausgehen und die Ihnen auch die persönliche Komponente unseres Alltags näherbringt. Monatlich wird eine/r unserer Mitarbeitenden einen Beitrag schreiben, in dem Sie deren Arbeit kennen lernen können und somit tiefergehend auf dem Laufenden gehalten werden können. Was beschäftigt uns? Welchen Herausforderungen stehen wir gegenüber und worauf sind wir stolz?
Future Skills gewinnen an Hochschulen zunehmend an Bedeutung – nicht nur als Schlagwort, sondern als konkrete Antwort auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt. An der Hochschule Hannover wurde dieses Thema unter anderem durch die Entwicklung einer Selbstlernplattform und die Integration des Future Skills Kompass aufgegriffen.
Die strategische Illusion der richtigen Kompetenzliste
Warum Organisationen im KI-Zeitalter nicht die perfekte Future-Skills-Liste brauchen, sondern die Fähigkeit, Kompetenzarchitekturen immer wieder neu und verantwortungsvoll zu gestalten
Digitale Präsenz im Zeitalter agentischer KI und das Paradox der lernenden Subjekte
Stellen wir uns vor … ein Masterseminar findet vollständig online statt: Lernplattform, Diskussionsforum, wöchentliche Reflexionsaufgaben, zwei benotete Essays. Eine Studierende hat sich einen agentischen KI-Assistenten eingerichtet, der nicht nur Texte formuliert, sondern sich eigenständig im Learn
Over recent weeks, we have had the pleasure of welcoming Iraia Urkia-Basterra for a research stay dedicated to exploring how Future Skills are developed within dual higher education programmes. This topic is central to the mission of both DHBW and Next Education, making the exchange especially meaningful and timely.
Wie können Future Skills systematisch ins Curriculum verankert werden, sodass Hochschulen Studierende systematisch auf eine zunehmend komplexe, digitale und unsichere Zukunft vorbereiten?
Wenn Studierende heute wissenschaftlich arbeiten, schreiben sie nicht mehr allein. Unsichtbar über der Schulter steht eine Maschine – eine Entität, die Vorschläge macht, Texte entwirft, Quellen zitiert, aber keine Verantwortung trägt. Diese stille Ko-Autorenschaft der Künstlichen Intelligenz verändert die Grammatik wissenschaftlicher Praxis. Was bislang als Routine galt – recherchieren, analysieren, schreiben – wird zu einem Akt reflektierter Ko-Kreation.
Machines now learn faster than us – but not better.
Artificial intelligence excels at what it is designed to do — optimize, predict, and correlate. It recognizes patterns at speeds no human can match. And yet, in this very perfection lies its limitation. Algorithms do not doubt, question, or resist. They process the world; they do not interpret it.
That difference isn’t a technical gap. It is the essence of being human.
oder endlich ernsthafte Medienbildung? Ein Plädoyer für Future Skills
Die Sorge ist berechtigt: Kinder und Jugendliche können unter problematischer Social-Media-Nutzung leiden – Schlaf, Konzentration und psychisches Wohlbefinden sind sensible Größen.
Drei methodische Architekturen einer zukunftsgewandten Bildungswissenschaft
Die Forschung zu Future Skills steht exemplarisch für eine neue epistemische Herausforderung der Bildungswissenschaft: Wie lassen sich Kompetenzen untersuchen, die auf zukünftige Anforderungen zielen – bevor diese voll manifest sind?
Diese Frage ist nicht nur inhaltlicher, sondern vor allem methodologischer Natur. In der Forschungsgruppe NextEducation wurden in den letzten zwei Jahren drei empirische Studien realisiert, die je eigene methodische Innovationsleistungen verkörpern. Ihre Gemeinsamkeit liegt nicht in der Wahl einer einheitlichen Methodik, sondern in der stringenten Theorieorientierung, forschungsreflexiven Kohärenz und erkenntnistheoretischen Präzision ihrer Designs.
Old Wine in New Bottles oder ein echter Paradigmenwechsel?
In einer sich rasant wandelnden Welt, in der technologische Entwicklungen, gesellschaftliche Transformationen und globale Krisen unseren Alltag prägen, wächst der Ruf nach neuen Kompetenzen – den sogenannten „Future Skills“. Doch was ist wirklich neu an diesem Begriff? Handelt es sich um ein substanzreiches Konzept für eine neue Bildungsära oder nur um alten Wein in neuen Schläuchen?
Warum Future Skills die Antwort auf den Wandel der Wissensproduktion sind
In einer Welt, in der Wissen nicht mehr nur vermittelt, sondern ko-kreiert wird, genügt es nicht, „kompetent“ zu sein. Man muss handlungsfähig werden. Wer Bildung heute ernst nimmt, muss Future Skills als Gestaltungskompetenz für den Wandel der Wissensordnung begreifen.
Wir sind überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft verlangen mehr als bloße Beschäftigungsfähigkeit. Societal Agency – die Fähigkeit und Bereitschaft, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv, verantwortungsvoll und innovativ mitzugestalten – muss zum neuen (?) Leitbegriff für Future Skills werden. In unserem "Standpunkt" schlagen wir vor, die Diskussion um Future Skills weiter zu profilieren. Nicht allein für Arbeitsmärkte, sondern für eine komplexe, offene und dynamische Gesellschaft. Und ja - vielleicht sind wir uns/ viele von uns schon einig - aber ist das auch in allen Future Skills Ansätzen so sichtbar? Future Skills-Modelle wie NextSkills setzen genau hier an – mit einem Fokus auf Selbstwirksamkeit, Transformation als Leitprinzip, Co-Creation, ethische Verantwortung und systemischem Denken.
Missverständnis über Future Skills: Kompetenzen statt Persönlichkeitseigenschaften
In der Literatur ist diese Frage bereits gut besprochen. John Erpenbeck (2012) bespricht dieses Thema ganz explizit in seinem sehr lesenswerten Beitrag „Sind Kompetenzen Persönlichkeitseigenschaften?“ und betont, dass Kompetenzen keine Persönlichkeitseigenschaften, sondern Fähigkeiten im Sinne von Handlungskompeztenzen sind
Ulf-Daniel Ehlers, Leiter der Arbeitsgruppe NextEducation, ist schon lange Mitglied von EDEN, dem European Distance and E-Learning Network. Auch in diesem Jahr nahm er dabei an der Jahreskonferenz teil, die diesmal in Dublin unter dem Motto „Yes we can!“ – Digital Education for Better Futures stattfand. Mit im Gepäck: viele Ideen und Konzepte, darunter auch das jenes unseres Projektes DIRK Dual, das zum Ziel hat, Future Skills in das duale Studium zu bringen und Studierende bei deren Entwicklung zu unterstützen. In diesem Interview berichtet Ulf-Daniel Ehlers von der Bedeutung des Netzwerks für die Arbeit unserer Forschungsgruppe und die Resonanz auf unseren Beitrag zu DIRK Dual und Future Skills.
Laura Eigbrecht, academic researcher at the NextEducation research group at DHBW Karlsruhe, is working in several initiatives on Future Skills and Future Teaching – one of them the recently launched EU initiative DEAL with Digital WBL. Here, she can connect her research on digitalisation and Future Skills with the subject of work-based learning. In this article, Laura will give an insight into the DEAL with WBL project with a focus on how to involve teachers and trainers at DHBW and other institutions to create nothing less than a Future Teaching Competence Framework!
Eine integrierte Taxonomie für Future Skills, Entwicklungsniveaus und Portfolio-Bewertung
Bloom war wichtig - aber reicht nicht aus - zumindest dann nicht, wenn wir ernsthaft über Future Skills sprechen. Denn Zukunftskompetenzen sind mehr als kognitive Lernziele. Sie zeigen sich nicht nur darin, dass jemand versteht, analysiert oder anwendet, sondern darin, dass Menschen in offenen, unsicheren und vernetzten Situationen urteilsfähig, reflektiert, kooperativ und verantwortungsvoll handeln.
Why Education Systems Must Act Now and how AIComp can support
Generative AI is already transforming learning practices in VET and higher education. But one crucial question remains unanswered: Are we helping learners develop real AI competences – or are we simply teaching them how to use tools? In my new article, inspired by the OECD Digital Education Outlook 2026, I argue that the future of education depends on a clear shift: from AI use → to AI competence.
Was wir von KI und beschleunigter Digitalisierung über uns selbst lernen
Was wir von KI und beschleunigter Digitalisierung über uns selbst lernen. Der Mensch hat seit jeher eine eigentümliche Faszination für Maschinen, die plötzlich Dinge können, die bislang ihm selbst vorbehalten waren. Diese Faszination ist keine naive Technikbegeisterung.
Wie die PH Wien Future Skills konkret ins Curriculum bringt
Die Pädagogische Hochschule Wien zeigt eindrucksvoll, dass die Verankerung von Future Skills nicht nur ein strategisches Ziel sein kann, sondern zu einem praxistauglichen, evidenzbasierten und hochschulweiten Entwicklungsprozess werden kann. Die PH Wien gehört damit zu den Hochschulen, die das NextSkills-Modell nicht nur kennen – sondern konsequent in Strukturen, Studiengänge und Lehr-Lern-Prozesse übersetzt haben.
In einer Zeit rapiden technischen Wandels steht die Hochschullehre vor einer grundsätzlichen Frage: Wie gehen wir nicht nur mit Künstliche Intelligenz (KI) um – sondern mit ihr gemeinsam denken? Die klassische Sicht auf KI als externer Werkzeugkasten greift zu kurz. Vielmehr eröffnet die Perspektive von Mensch und KI als ein gemeinsames kognitives System – im Sinne von Shared oder Distributed Cognition – eine neue Dimension für Lernen, Lehre und Kompetenzentwicklung.
Es ist nun mehr als anderthalb Jahrzehnte her, dass ich als (damals) junger Wissenschaftler an der europäischen OPAL-Initiative mitwirken durfte. Damals begann die internationale Debatte, den Fokus von Open Educational Resources (OER) auf die pädagogischen Praktiken selbst zu lenken (Open Pedagogy). Rückblickend sehe ich mich heute fast in einer Art "Gedächtnis" dieser Entwicklungen – wissend, dass vieles, was damals grundgelegt wurde, heute in den aktuellen Diskussionen wiederkehrt.
Wie der Wandel beginnt – und was jetzt getan werden muss
Mit der CHE-DatenCHECK-Studie 4/2024 liegt nun ein fundierter, empirisch differenzierter Blick auf den Stand der Umsetzung von Future Skills in der deutschen Hochschullehre vor. In zwei Erhebungswellen mit über 6.400 Professor*innen wurden 19 Fächer analysiert, darunter Medizin, Informatik, Pflegewissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, VWL und viele mehr.
Die Erkenntnis: Future Skills sind im Bewusstsein angekommen – aber noch nicht in der curricularen Wirklichkeit. Es gibt ein wachsendes Bewusstsein für die Relevanz, doch die tatsächliche Integration bleibt fragmentarisch. Dies ist der Future Skills Turn – der sichtbare Wendepunkt vom Diskurs zur Umsetzung.
Early Reflections on Translating a Future‑Skills Framework into European Curricula
When we first set out to pilot the TRIComp framework in three very different learning contexts – an Italian “ITS” higher‑VET programme in Mechatronics, a French Campus des Métiers & des Qualifications pathway on Industrial Automation, and selected engineering modules at the Universitat Politècnica de València – our agenda looked technical: align learning outcomes, map modules, issue badges.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift weiter bilden (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) stelle ich eine unbequeme, aber notwendige Frage: Wie kann Bildung im KI-Zeitalter noch relevant bleiben – wenn Maschinen schneller wissen, besser analysieren und scheinbar kreativ agieren?
Warum wir die falschen Fragen stellen, wenn es um KI und Bildung geht... (a critical viewpoint)
In der Diskussion um künstliche Intelligenz in der Bildung kreisen wir um eine Illusion: die Idee, dass Maschinen denken, verstehen, kreativ sein können – und der Mensch bloß Schritt halten muss. Doch in Wahrheit ist es umgekehrt: Nicht die KI fordert uns heraus, sondern unser eigenes Bildungsverständnis. Höchste Zeit, das Narrativ umzudrehen.
Eine (neue) Leitperspektive für Future Skills Ansätze?!
In einer Welt, die sich rasant verändert, braucht auch unser Verständnis von Hochschulbildung und Qualifizierung einen tiefgreifenden Wandel. Es reicht nicht mehr aus, Studierende lediglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Die Anforderungen der Zukunft verlangen mehr:
In der Debatte um Future Skills und deren Relevanz für die Hochschulbildung erfährt das Konzept sowohl wachsende Unterstützung als auch kritische Auseinandersetzung. Mein Beitrag bezieht sich auf die Kritikpunkte von Kalz und Reinmann (2024) ordnet deren Kritik konstruktiv ein und zeigt auf, wie sie im Diskurs um Future Skills zu verorten sind, wo sie zu kurz greifen und wo sie ihn bereichern.
Das KI-Campus Projekt hat zum Ziel eine KI-kompetente Gesellschaft zu fördern. Wir als Forschungsgruppe haben uns die Frage gestellt, welche Kompetenzen die Bürger:innen in der Lebens- und Arbeitswelt von morgen benötigen werden. Wir berichten hier, wie unsere Forschung vorangeht!
Seien Sie Teil unserer Studie über Future Skills für zunehmend durch KI geprägte Lebens- und Arbeitswelten! Bei Interesse melden Sie sich bei uns: emily.rauch@dhbw-karlsruhe.de
Nachhaltige Kompetenzentwicklung im Dualen Studium
Dual studieren heißt, das Beste aus beiden Welten – Theorie und Praxis – lernen. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Future Skills, eigenverantwortliches Lernen und kontinuierliche Reflexion tragen maßgeblich zu einer erfolgreichen Ausbildung bei und sind die zentralen Themen des Projekts DIRK Dual – Digitales Reflexionstool zur Kompetenzentwicklung im dualen Studium.
Wie sich Technologisierung in Gesellschaft und Wirtschaft auswirkt – und warum Bildung jetzt neu gedacht werden muss
Wir reden gern über neue Technologien, als seien sie Werkzeuge. Doch Technologisierung ist mehr als Werkzeuggebrauch. Sie verändert die Verteilung von Chancen, die Architektur von Arbeit, die Logik von Kommunikation und die Bedingungen von Bildung. Wer verstehen will, was künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung gesellschaftlich wirklich bedeuten, braucht Modelle, die tief genug sind, um Wandel zu erklären, und einfach genug, um Orientierung zu geben.
Interview mit Prof. Dr. Ruth-Caroline Zimmermann, Studiengangsleiterin RSW Steuern und Prüfungswesen, DHBW Karlsruhe
Wie können Future Skills systematisch ins Curriculum verankert werden, sodass Hochschulen Studierende gezielt auf eine zunehmend komplexe, digitale und unsichere Zukunft vorbereiten?
An der DHBW Karlsruhe werden Future Skills nicht als bloßer Zusatz, sondern als integraler Bestandteil des dualen Studiums verstanden. 11 Studiengänge an der DHBW sind Teil des Projekts DigBridge Dual. Im Studiengang RSW Steuern und Prüfungswesen wurde im Rahmen des Projekts ein Ansatz entwickelt, der fachliche Inhalte mit Kompetenzen verbindet, die für Beruf, Studium und Alltag relevant sind. Die DHBW reagiert damit auf die großen Veränderungen in der Steuerberatung – Digitalisierung, KI und den Wandel des Arbeitsmarktes – und rüstet Studierende gezielt für diese Herausforderungen.
Erst Kompetenz, dann Delegation – warum wir die Reihenfolge dringend klären müssen
(Oppinion Piece) 89 Prozent der Studierenden nutzen KI beim akademischen Schreiben (https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/der-wert-des-schreibens-7450) – und zugleich fühlt sich jeder Zweite dabei, als hätte sie/er weniger selbst geleistet. Fast ebenso viele fürchten, kritisches Denken zu verlernen. Diese Gleichzeitigkeit aus Nutzen, Unbehagen und Gewöhnung ist kein Randphänomen, sondern ein Symptom: Wir stehen mitten in einer kulturellen Verschiebung dessen, was Lernen im Kern bedeutet. Und wir entscheiden gerade – oft stillschweigend –, ob Schreiben ein Lernweg bleibt oder zu einer Output-Routine wird.
Wir leben in einer Zeit, in der technologische Systeme beginnen, Aufgaben zu übernehmen, die lange als genuin menschlich galten: Sprache verstehen, Texte schreiben, Bilder erschaffen, Entscheidungen vorbereiten. Künstliche Intelligenz – insbesondere generative Systeme – verändert damit nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern berührt den Kern unseres Bildungsverständnisses. Was bedeutet Lernen noch, wenn Maschinen lernen können?
Wege, um Future Skills & KI-Kompetenzen in das Hochschulstudium zu integrieren
„Solange Hochschulen ihre Curricula in fünfjährigen Akkreditierungszyklen planen, während sich Wissen im Monatsrhythmus verändert, bilden sie Studierende für eine Welt aus, die es längst nicht mehr gibt.“
warum Handlungsfähigkeit mehr ist als Handlungsbereitschaft
Die Diskussion um Future Skills ist in den letzten Jahren stark in den Fokus bildungspolitischer, hochschuldidaktischer und arbeitsmarktorientierter Debatten gerückt. Dabei fällt auf, dass ein Begriff immer wieder prominent hervorgehoben wird: die Selbstwirksamkeit.
On the Limits of Vertical Differentiation and the Role of Contextualization
This paper addresses the conceptual and practical challenges of aligning domain-specific competence models to levels of the European Qualifications Framework (EQF), focusing on levels 5 and 6. While competence frameworks often aim to support curriculum design across educational sectors, the ambition to provide level-specific formulations of competences—especially in the Knowledge–Skills–Attitude (KSA) structure—meets structural limitations. Two central breaks are analyzed: first, the uneven granularity and scalability of competences across EQF levels; second, the necessary contextualization of competences in national and curricular settings, which makes direct level-comparability even more fragile.
Die Diskussion um Future Skills als neue Leitkompetenzen für Hochschulbildung hat in den letzten Jahren stark an Dynamik gewonnen. In einer zunehmend komplexen, offenen und dynamischen Welt wird deutlich: Es reicht nicht mehr aus, Studierende lediglich auf klassische Beschäftigungsfähigkeit (Employability) vorzubereiten. Wenn Selbstorganisation, Innovationsfähigkeit, ethische Reflexion und Co-Creation zu zentralen Bildungszielen werden, dann muss sich auch das Verständnis davon verändern, in welchen Organisationsformen diese Kompetenzen erworben, gepflegt und weiterentwickelt werden können.
Warum Hochschulbildung im KI-Zeitalter radikal neu gedacht werden muss
Was ist eigentlich der Bildungsauftrag einer Hochschule im 21. Jahrhundert? Diese Frage schwebte heute Morgen beim University future Festival im Jahr 2025 in Berlin über der Bühne einer Podiumsdiskussion in Berlin an der ich teilnehmen durfte. Und sie geht weit über Technik und Didaktik hinaus. In einer Welt, in der künstliche Intelligenz nicht mehr länger ein Spezialthema ist, sondern das Gewebe unseres Alltags durchdringt, reicht es nicht mehr, bestehende Bildungsformate digital zu „übersetzen“.
Das Whitepaper "Future Skills Literacy" definiert und analysiert die Kompetenzen, die notwendig sind, um Future-Skills-Konzepte im Bildungsbereich zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln und kritisch zu reflektieren. Es stellt Future-Skills-Literacy als zentrale Metakompetenz vor, die Akteure dazu befähigt, innovative Bildungs- und Arbeitskontexte zu gestalten.
Ich mache mir in letzter Zeit verstärkt Gedanken darüber, wie KI das wissenschaftliche Arbeiten beeinflusst und in Zukunft noch stärker beeinflussen wird. Wie wohl viele von uns...
Forschung an Hochschulen? Ist das nicht eher etwas für Universitäten? Marina Brunner, akademische Mitarbeiterin unserer Forschungsruppe, berichtet von ihrem EU-Projekt RECAPHE. Dieses Projekt hatte zur Aufgabe, einen neuen Forschungskompetenzrahmen für professionelle Hochschulbildung zu erarbeiten. Aber was genau bedeutet das?
The academic researcher of the NextEducation research group at DHBW Karlsruhe Fiona Schmidbauer reports on her experiences and her involvement in the EU project ENCORE+. In this project, she is working on the networking of OER repositories and is working on the development of quality standards and concepts for quality assurance.
Future Skills gewinnen an Hochschulen zunehmend an Bedeutung – nicht nur als Schlagwort, sondern als konkrete Antwort auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt. An der Hochschule Hannover wurde dieses Thema unter anderem durch die Entwicklung einer Selbstlernplattform und die Integration des Future Skills Kompass aufgegriffen.
Eine integrierte Taxonomie für Future Skills, Entwicklungsniveaus und Portfolio-Bewertung
Bloom war wichtig - aber reicht nicht aus - zumindest dann nicht, wenn wir ernsthaft über Future Skills sprechen. Denn Zukunftskompetenzen sind mehr als kognitive Lernziele. Sie zeigen sich nicht nur darin, dass jemand versteht, analysiert oder anwendet, sondern darin, dass Menschen in offenen, unsicheren und vernetzten Situationen urteilsfähig, reflektiert, kooperativ und verantwortungsvoll handeln.
Wie sich Technologisierung in Gesellschaft und Wirtschaft auswirkt – und warum Bildung jetzt neu gedacht werden muss
Wir reden gern über neue Technologien, als seien sie Werkzeuge. Doch Technologisierung ist mehr als Werkzeuggebrauch. Sie verändert die Verteilung von Chancen, die Architektur von Arbeit, die Logik von Kommunikation und die Bedingungen von Bildung. Wer verstehen will, was künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung gesellschaftlich wirklich bedeuten, braucht Modelle, die tief genug sind, um Wandel zu erklären, und einfach genug, um Orientierung zu geben.
Die strategische Illusion der richtigen Kompetenzliste
Warum Organisationen im KI-Zeitalter nicht die perfekte Future-Skills-Liste brauchen, sondern die Fähigkeit, Kompetenzarchitekturen immer wieder neu und verantwortungsvoll zu gestalten
Interview mit Prof. Dr. Ruth-Caroline Zimmermann, Studiengangsleiterin RSW Steuern und Prüfungswesen, DHBW Karlsruhe
Wie können Future Skills systematisch ins Curriculum verankert werden, sodass Hochschulen Studierende gezielt auf eine zunehmend komplexe, digitale und unsichere Zukunft vorbereiten?
An der DHBW Karlsruhe werden Future Skills nicht als bloßer Zusatz, sondern als integraler Bestandteil des dualen Studiums verstanden. 11 Studiengänge an der DHBW sind Teil des Projekts DigBridge Dual. Im Studiengang RSW Steuern und Prüfungswesen wurde im Rahmen des Projekts ein Ansatz entwickelt, der fachliche Inhalte mit Kompetenzen verbindet, die für Beruf, Studium und Alltag relevant sind. Die DHBW reagiert damit auf die großen Veränderungen in der Steuerberatung – Digitalisierung, KI und den Wandel des Arbeitsmarktes – und rüstet Studierende gezielt für diese Herausforderungen.
Digitale Präsenz im Zeitalter agentischer KI und das Paradox der lernenden Subjekte
Stellen wir uns vor … ein Masterseminar findet vollständig online statt: Lernplattform, Diskussionsforum, wöchentliche Reflexionsaufgaben, zwei benotete Essays. Eine Studierende hat sich einen agentischen KI-Assistenten eingerichtet, der nicht nur Texte formuliert, sondern sich eigenständig im Learn
Why Education Systems Must Act Now and how AIComp can support
Generative AI is already transforming learning practices in VET and higher education. But one crucial question remains unanswered: Are we helping learners develop real AI competences – or are we simply teaching them how to use tools? In my new article, inspired by the OECD Digital Education Outlook 2026, I argue that the future of education depends on a clear shift: from AI use → to AI competence.
Over recent weeks, we have had the pleasure of welcoming Iraia Urkia-Basterra for a research stay dedicated to exploring how Future Skills are developed within dual higher education programmes. This topic is central to the mission of both DHBW and Next Education, making the exchange especially meaningful and timely.
Was wir von KI und beschleunigter Digitalisierung über uns selbst lernen
Was wir von KI und beschleunigter Digitalisierung über uns selbst lernen. Der Mensch hat seit jeher eine eigentümliche Faszination für Maschinen, die plötzlich Dinge können, die bislang ihm selbst vorbehalten waren. Diese Faszination ist keine naive Technikbegeisterung.
Erst Kompetenz, dann Delegation – warum wir die Reihenfolge dringend klären müssen
(Oppinion Piece) 89 Prozent der Studierenden nutzen KI beim akademischen Schreiben (https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/der-wert-des-schreibens-7450) – und zugleich fühlt sich jeder Zweite dabei, als hätte sie/er weniger selbst geleistet. Fast ebenso viele fürchten, kritisches Denken zu verlernen. Diese Gleichzeitigkeit aus Nutzen, Unbehagen und Gewöhnung ist kein Randphänomen, sondern ein Symptom: Wir stehen mitten in einer kulturellen Verschiebung dessen, was Lernen im Kern bedeutet. Und wir entscheiden gerade – oft stillschweigend –, ob Schreiben ein Lernweg bleibt oder zu einer Output-Routine wird.
Wie können Future Skills systematisch ins Curriculum verankert werden, sodass Hochschulen Studierende systematisch auf eine zunehmend komplexe, digitale und unsichere Zukunft vorbereiten?
Wie die PH Wien Future Skills konkret ins Curriculum bringt
Die Pädagogische Hochschule Wien zeigt eindrucksvoll, dass die Verankerung von Future Skills nicht nur ein strategisches Ziel sein kann, sondern zu einem praxistauglichen, evidenzbasierten und hochschulweiten Entwicklungsprozess werden kann. Die PH Wien gehört damit zu den Hochschulen, die das NextSkills-Modell nicht nur kennen – sondern konsequent in Strukturen, Studiengänge und Lehr-Lern-Prozesse übersetzt haben.
Wir leben in einer Zeit, in der technologische Systeme beginnen, Aufgaben zu übernehmen, die lange als genuin menschlich galten: Sprache verstehen, Texte schreiben, Bilder erschaffen, Entscheidungen vorbereiten. Künstliche Intelligenz – insbesondere generative Systeme – verändert damit nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern berührt den Kern unseres Bildungsverständnisses. Was bedeutet Lernen noch, wenn Maschinen lernen können?
Wenn Studierende heute wissenschaftlich arbeiten, schreiben sie nicht mehr allein. Unsichtbar über der Schulter steht eine Maschine – eine Entität, die Vorschläge macht, Texte entwirft, Quellen zitiert, aber keine Verantwortung trägt. Diese stille Ko-Autorenschaft der Künstlichen Intelligenz verändert die Grammatik wissenschaftlicher Praxis. Was bislang als Routine galt – recherchieren, analysieren, schreiben – wird zu einem Akt reflektierter Ko-Kreation.
In einer Zeit rapiden technischen Wandels steht die Hochschullehre vor einer grundsätzlichen Frage: Wie gehen wir nicht nur mit Künstliche Intelligenz (KI) um – sondern mit ihr gemeinsam denken? Die klassische Sicht auf KI als externer Werkzeugkasten greift zu kurz. Vielmehr eröffnet die Perspektive von Mensch und KI als ein gemeinsames kognitives System – im Sinne von Shared oder Distributed Cognition – eine neue Dimension für Lernen, Lehre und Kompetenzentwicklung.
Wege, um Future Skills & KI-Kompetenzen in das Hochschulstudium zu integrieren
„Solange Hochschulen ihre Curricula in fünfjährigen Akkreditierungszyklen planen, während sich Wissen im Monatsrhythmus verändert, bilden sie Studierende für eine Welt aus, die es längst nicht mehr gibt.“
Machines now learn faster than us – but not better.
Artificial intelligence excels at what it is designed to do — optimize, predict, and correlate. It recognizes patterns at speeds no human can match. And yet, in this very perfection lies its limitation. Algorithms do not doubt, question, or resist. They process the world; they do not interpret it.
That difference isn’t a technical gap. It is the essence of being human.
Es ist nun mehr als anderthalb Jahrzehnte her, dass ich als (damals) junger Wissenschaftler an der europäischen OPAL-Initiative mitwirken durfte. Damals begann die internationale Debatte, den Fokus von Open Educational Resources (OER) auf die pädagogischen Praktiken selbst zu lenken (Open Pedagogy). Rückblickend sehe ich mich heute fast in einer Art "Gedächtnis" dieser Entwicklungen – wissend, dass vieles, was damals grundgelegt wurde, heute in den aktuellen Diskussionen wiederkehrt.
warum Handlungsfähigkeit mehr ist als Handlungsbereitschaft
Die Diskussion um Future Skills ist in den letzten Jahren stark in den Fokus bildungspolitischer, hochschuldidaktischer und arbeitsmarktorientierter Debatten gerückt. Dabei fällt auf, dass ein Begriff immer wieder prominent hervorgehoben wird: die Selbstwirksamkeit.
oder endlich ernsthafte Medienbildung? Ein Plädoyer für Future Skills
Die Sorge ist berechtigt: Kinder und Jugendliche können unter problematischer Social-Media-Nutzung leiden – Schlaf, Konzentration und psychisches Wohlbefinden sind sensible Größen.
Wie der Wandel beginnt – und was jetzt getan werden muss
Mit der CHE-DatenCHECK-Studie 4/2024 liegt nun ein fundierter, empirisch differenzierter Blick auf den Stand der Umsetzung von Future Skills in der deutschen Hochschullehre vor. In zwei Erhebungswellen mit über 6.400 Professor*innen wurden 19 Fächer analysiert, darunter Medizin, Informatik, Pflegewissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, VWL und viele mehr.
Die Erkenntnis: Future Skills sind im Bewusstsein angekommen – aber noch nicht in der curricularen Wirklichkeit. Es gibt ein wachsendes Bewusstsein für die Relevanz, doch die tatsächliche Integration bleibt fragmentarisch. Dies ist der Future Skills Turn – der sichtbare Wendepunkt vom Diskurs zur Umsetzung.
On the Limits of Vertical Differentiation and the Role of Contextualization
This paper addresses the conceptual and practical challenges of aligning domain-specific competence models to levels of the European Qualifications Framework (EQF), focusing on levels 5 and 6. While competence frameworks often aim to support curriculum design across educational sectors, the ambition to provide level-specific formulations of competences—especially in the Knowledge–Skills–Attitude (KSA) structure—meets structural limitations. Two central breaks are analyzed: first, the uneven granularity and scalability of competences across EQF levels; second, the necessary contextualization of competences in national and curricular settings, which makes direct level-comparability even more fragile.
Drei methodische Architekturen einer zukunftsgewandten Bildungswissenschaft
Die Forschung zu Future Skills steht exemplarisch für eine neue epistemische Herausforderung der Bildungswissenschaft: Wie lassen sich Kompetenzen untersuchen, die auf zukünftige Anforderungen zielen – bevor diese voll manifest sind?
Diese Frage ist nicht nur inhaltlicher, sondern vor allem methodologischer Natur. In der Forschungsgruppe NextEducation wurden in den letzten zwei Jahren drei empirische Studien realisiert, die je eigene methodische Innovationsleistungen verkörpern. Ihre Gemeinsamkeit liegt nicht in der Wahl einer einheitlichen Methodik, sondern in der stringenten Theorieorientierung, forschungsreflexiven Kohärenz und erkenntnistheoretischen Präzision ihrer Designs.
Early Reflections on Translating a Future‑Skills Framework into European Curricula
When we first set out to pilot the TRIComp framework in three very different learning contexts – an Italian “ITS” higher‑VET programme in Mechatronics, a French Campus des Métiers & des Qualifications pathway on Industrial Automation, and selected engineering modules at the Universitat Politècnica de València – our agenda looked technical: align learning outcomes, map modules, issue badges.
Die Diskussion um Future Skills als neue Leitkompetenzen für Hochschulbildung hat in den letzten Jahren stark an Dynamik gewonnen. In einer zunehmend komplexen, offenen und dynamischen Welt wird deutlich: Es reicht nicht mehr aus, Studierende lediglich auf klassische Beschäftigungsfähigkeit (Employability) vorzubereiten. Wenn Selbstorganisation, Innovationsfähigkeit, ethische Reflexion und Co-Creation zu zentralen Bildungszielen werden, dann muss sich auch das Verständnis davon verändern, in welchen Organisationsformen diese Kompetenzen erworben, gepflegt und weiterentwickelt werden können.
Old Wine in New Bottles oder ein echter Paradigmenwechsel?
In einer sich rasant wandelnden Welt, in der technologische Entwicklungen, gesellschaftliche Transformationen und globale Krisen unseren Alltag prägen, wächst der Ruf nach neuen Kompetenzen – den sogenannten „Future Skills“. Doch was ist wirklich neu an diesem Begriff? Handelt es sich um ein substanzreiches Konzept für eine neue Bildungsära oder nur um alten Wein in neuen Schläuchen?
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift weiter bilden (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) stelle ich eine unbequeme, aber notwendige Frage: Wie kann Bildung im KI-Zeitalter noch relevant bleiben – wenn Maschinen schneller wissen, besser analysieren und scheinbar kreativ agieren?
Warum Hochschulbildung im KI-Zeitalter radikal neu gedacht werden muss
Was ist eigentlich der Bildungsauftrag einer Hochschule im 21. Jahrhundert? Diese Frage schwebte heute Morgen beim University future Festival im Jahr 2025 in Berlin über der Bühne einer Podiumsdiskussion in Berlin an der ich teilnehmen durfte. Und sie geht weit über Technik und Didaktik hinaus. In einer Welt, in der künstliche Intelligenz nicht mehr länger ein Spezialthema ist, sondern das Gewebe unseres Alltags durchdringt, reicht es nicht mehr, bestehende Bildungsformate digital zu „übersetzen“.
Warum Future Skills die Antwort auf den Wandel der Wissensproduktion sind
In einer Welt, in der Wissen nicht mehr nur vermittelt, sondern ko-kreiert wird, genügt es nicht, „kompetent“ zu sein. Man muss handlungsfähig werden. Wer Bildung heute ernst nimmt, muss Future Skills als Gestaltungskompetenz für den Wandel der Wissensordnung begreifen.
Warum wir die falschen Fragen stellen, wenn es um KI und Bildung geht... (a critical viewpoint)
In der Diskussion um künstliche Intelligenz in der Bildung kreisen wir um eine Illusion: die Idee, dass Maschinen denken, verstehen, kreativ sein können – und der Mensch bloß Schritt halten muss. Doch in Wahrheit ist es umgekehrt: Nicht die KI fordert uns heraus, sondern unser eigenes Bildungsverständnis. Höchste Zeit, das Narrativ umzudrehen.
Wir sind überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft verlangen mehr als bloße Beschäftigungsfähigkeit. Societal Agency – die Fähigkeit und Bereitschaft, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv, verantwortungsvoll und innovativ mitzugestalten – muss zum neuen (?) Leitbegriff für Future Skills werden. In unserem "Standpunkt" schlagen wir vor, die Diskussion um Future Skills weiter zu profilieren. Nicht allein für Arbeitsmärkte, sondern für eine komplexe, offene und dynamische Gesellschaft. Und ja - vielleicht sind wir uns/ viele von uns schon einig - aber ist das auch in allen Future Skills Ansätzen so sichtbar? Future Skills-Modelle wie NextSkills setzen genau hier an – mit einem Fokus auf Selbstwirksamkeit, Transformation als Leitprinzip, Co-Creation, ethische Verantwortung und systemischem Denken.
Eine (neue) Leitperspektive für Future Skills Ansätze?!
In einer Welt, die sich rasant verändert, braucht auch unser Verständnis von Hochschulbildung und Qualifizierung einen tiefgreifenden Wandel. Es reicht nicht mehr aus, Studierende lediglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Die Anforderungen der Zukunft verlangen mehr:
Das Whitepaper "Future Skills Literacy" definiert und analysiert die Kompetenzen, die notwendig sind, um Future-Skills-Konzepte im Bildungsbereich zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln und kritisch zu reflektieren. Es stellt Future-Skills-Literacy als zentrale Metakompetenz vor, die Akteure dazu befähigt, innovative Bildungs- und Arbeitskontexte zu gestalten.
Missverständnis über Future Skills: Kompetenzen statt Persönlichkeitseigenschaften
In der Literatur ist diese Frage bereits gut besprochen. John Erpenbeck (2012) bespricht dieses Thema ganz explizit in seinem sehr lesenswerten Beitrag „Sind Kompetenzen Persönlichkeitseigenschaften?“ und betont, dass Kompetenzen keine Persönlichkeitseigenschaften, sondern Fähigkeiten im Sinne von Handlungskompeztenzen sind
In der Debatte um Future Skills und deren Relevanz für die Hochschulbildung erfährt das Konzept sowohl wachsende Unterstützung als auch kritische Auseinandersetzung. Mein Beitrag bezieht sich auf die Kritikpunkte von Kalz und Reinmann (2024) ordnet deren Kritik konstruktiv ein und zeigt auf, wie sie im Diskurs um Future Skills zu verorten sind, wo sie zu kurz greifen und wo sie ihn bereichern.
Ich mache mir in letzter Zeit verstärkt Gedanken darüber, wie KI das wissenschaftliche Arbeiten beeinflusst und in Zukunft noch stärker beeinflussen wird. Wie wohl viele von uns...
Ulf-Daniel Ehlers, Leiter der Arbeitsgruppe NextEducation, ist schon lange Mitglied von EDEN, dem European Distance and E-Learning Network. Auch in diesem Jahr nahm er dabei an der Jahreskonferenz teil, die diesmal in Dublin unter dem Motto „Yes we can!“ – Digital Education for Better Futures stattfand. Mit im Gepäck: viele Ideen und Konzepte, darunter auch das jenes unseres Projektes DIRK Dual, das zum Ziel hat, Future Skills in das duale Studium zu bringen und Studierende bei deren Entwicklung zu unterstützen. In diesem Interview berichtet Ulf-Daniel Ehlers von der Bedeutung des Netzwerks für die Arbeit unserer Forschungsgruppe und die Resonanz auf unseren Beitrag zu DIRK Dual und Future Skills.
Das KI-Campus Projekt hat zum Ziel eine KI-kompetente Gesellschaft zu fördern. Wir als Forschungsgruppe haben uns die Frage gestellt, welche Kompetenzen die Bürger:innen in der Lebens- und Arbeitswelt von morgen benötigen werden. Wir berichten hier, wie unsere Forschung vorangeht!
Seien Sie Teil unserer Studie über Future Skills für zunehmend durch KI geprägte Lebens- und Arbeitswelten! Bei Interesse melden Sie sich bei uns: emily.rauch@dhbw-karlsruhe.de
Forschung an Hochschulen? Ist das nicht eher etwas für Universitäten? Marina Brunner, akademische Mitarbeiterin unserer Forschungsruppe, berichtet von ihrem EU-Projekt RECAPHE. Dieses Projekt hatte zur Aufgabe, einen neuen Forschungskompetenzrahmen für professionelle Hochschulbildung zu erarbeiten. Aber was genau bedeutet das?
Laura Eigbrecht, academic researcher at the NextEducation research group at DHBW Karlsruhe, is working in several initiatives on Future Skills and Future Teaching – one of them the recently launched EU initiative DEAL with Digital WBL. Here, she can connect her research on digitalisation and Future Skills with the subject of work-based learning. In this article, Laura will give an insight into the DEAL with WBL project with a focus on how to involve teachers and trainers at DHBW and other institutions to create nothing less than a Future Teaching Competence Framework!
Nachhaltige Kompetenzentwicklung im Dualen Studium
Dual studieren heißt, das Beste aus beiden Welten – Theorie und Praxis – lernen. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Future Skills, eigenverantwortliches Lernen und kontinuierliche Reflexion tragen maßgeblich zu einer erfolgreichen Ausbildung bei und sind die zentralen Themen des Projekts DIRK Dual – Digitales Reflexionstool zur Kompetenzentwicklung im dualen Studium.
The academic researcher of the NextEducation research group at DHBW Karlsruhe Fiona Schmidbauer reports on her experiences and her involvement in the EU project ENCORE+. In this project, she is working on the networking of OER repositories and is working on the development of quality standards and concepts for quality assurance.
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