Laufende Forschungsprojekte

Future Skills – Die Zukunft des Lernens und der Hochschule

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Seit Anfang 2016 besteht ein Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Erforschung von zukünftigen Anforderungen  des Arbeitsmarktes sowie Mitgliedern der Gesellschaft – also FutureSkills, der Art und Weise, wie diese erlernt und entwickelt werden können, also der Zunft des Lernens und in welcher Weise Hochschulen die Entwicklung unterstützen können, also der Zunft der Hochschulen. (more)

Im Kern stehen damit 3 Fragen: 

• Future Skills: Was müssen zukünftige Arbeitnehmer/innen können? Was sind Anforderungen an Menschen, um heutigen und zukünftigen  Gesellschaften nachhaltig zu gestalten?

• Future Learning Concepts: Wie können Organisationen/ Unternehmen die Entwicklung von Future Skills unterstützen (Lern- und Führungsansätze in den Organisationen)? 

• Future Higher Education: Wie sehen Hochschulkonzepte aus, die Future Skills unterstützen und ausbilden? 

Unser  Forschungsinteresse gilt insbesondere denjenigen Kompetenzen, die künftige Absolventen eines Hochschul-Studiums aufweisen sollen, um sich im ständig wandelnden, innovationsgetriebenen Arbeitsfeld agil bewegen zu können. Wir verfolgen einen bildungstheoretisch fundierten,  sozialökologischen Kompetenzansatz. 

Derzeit laufende Forschungsarbeiten:  

1. Expertenscreening von über 120 Organisationen zum Thema Future Learning Concepts 

2. FutureSkills Studie auf Basis von 20 Tiefeninterviews mit leading organisations – abgeschlossen 

3. Internationale Delphistudie mit knapp 50 internationalen Experten zum Thema „Future Skills – The future of learning and higher education.“

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DIGI-HE

DE: Hochschulen und Universitäten passen sich alle bestmöglich der digitalisierten Welt an. In diesem Prozess stehen jedoch alle an verschiedenen Punkten. Im Rahmen des Projekts soll ein Instrument für Universitäten und Hochschulen entwickelt werden, das dabei helfen soll, den aktuellen Standpunkt im Prozess der Digitalisierung selbstständig einschätzen zu können und das zudem die Möglichkeiten aufzeigen soll, die digitalen Kapazitäten weiter auszubauen.

Durch Befragungen wird dabei die Selbsteinschätzung an Bildungseinrichten ermittelt und mit dem tatsächlichen Stand der Digitalisierung abgeglichen. Außerdem wird durch diese Befragungen erfasst, welche Bestrebungen zur Weiterentwicklung der digitalen Möglichkeiten an der jeweiligen Hochschule vorhanden sind. Anschließend erfolgt die Entwicklung des Instruments.

EN: Institutions of higher education and universities are all trying to adapt to the digitised world in the most appropriate way. However, they are all at different levels in this process. The project will develop a tool for universities and institutions of higher education that will help them to independently evaluate their current position in the process of digitisation and that will also show the possibilities for the further upgrading of digital capacities.

Through surveys, the self-assessment at educational institutions will be determined and compared with the actual status of digitisation. In addition, these surveys are used to determine what efforts exist at the respective university to further develop the digital possibilities. Finally, the instrument will be developed.


Open Game Project

DE: Offene Lehrmethoden finden im Hochschulkontext immer mehr Anwendung. Durch das Open Game Project soll ein Online Spiel für Lehrende entwickelt werden, das die Möglichkeit bietet, in realistischen Anwendungsszenarien, offene Lehrmethoden auszuprobieren und unmitttelbares Feedback zu den Entscheidungen zu erhalten.

Ziel ist es, bei Lehrenden ein Bewusstsein für die zahlreichen Möglichkeiten offener Lehrmethoden zu fördern und diese zu motivieren, offene Lehrmethoden anzuwenden und zu nutzen.

Darüber hinaus wird ein Handbuch entwickelt, das offene Lehrmethoden darstellt und diese näher erläutert. Ein beispielhafter Lehrplan skizziert die beschriebenen Möglichkeiten in direkter Anwendung.

Nach erfolgreicher Entwicklung und Etablierung dieses Spiels sollen Workshops in den beteiligten Partnerländern veranstaltet werden, durch die ein Erfahrungsaustausch ermöglicht wird.

EN: Open teaching methods are increasingly used in the academic context. The Open Game Project will develop an online game for teachers that offers the opportunity to try out open teaching methods in realistic application scenarios and to receive immediate feedback on decisions.

The project aims to raise teachers‘ awareness of the various possibilities of open teaching methods and to motivate them to use them.

In addition, a handbook will be developed that presents and explains open teaching methods in detail. An exemplary curriculum outlines the possibilities described in direct application.

After the successful development and establishment of this game, workshops will be organised in the involved partner countries to promote an exchange of experiences.


RECAPHE

DE: Forschung soll auch an Hochschulen immer intensiver betrieben werden. Die Schwerpunkte liegen hier aufgrund der Praxisorientierung regionaler als das bei der Grundlagenforschung an Universitäten der Fall ist. Durch das Projekt soll herausgearbeitet werden, welche Kompetenzen erfolgreiche Forschungsarbeit benötigt. Ziel des Ganzen ist es ein Tool zu entwickeln, das den Mitarbeitenden Möglichkeiten zur Optimierung ihrer Kompetenzen anzeigt. Nachdem die benötigten Kompetenzen erfasst wurden, wird ein Trainingsangebot erarbeitet, durch das eben diese Kompetenzen erworben oder erweitert werden.

EN: Institutions of higher education must conduct research more intensely. Due to their practical orientation, the focus of research is more regional than at universities. The project will identify the competences required for successful research work. The aim of the project is to develop a tool that shows employees ways to optimize their abilities. Once the required competences have been identified, a training programme will be developed to acquire and extend these competences.


OEPass Project

DE: Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie offenes Online-Lernen anerkannt werden kann und wie diese Anerkennung in angemessene Formate umgesetzt werden kann, so dass die Lernenden ein fundiertes Portfolio offener Lernerfahrungen anlegen können und diese in (formalen) Hochschulkontexten anerkannt werden.

EN: The project deals with the question how open online learning can be recognized, how this recognition can be put into credible formats so that learners can create a trusted portfolio of open learning experiences and have it recognized in higher education (formal) contexts.

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AprenticeshipQ – MAINSTREAMING PROCEDURES FOR QUALITY APPRENTICESHIPS IN EDUCATIONAL ORGANISATIONS AND ENTERPRISES

DE: Ziel des Forschungsprojektes Apprenticeship Q ist es, einen klaren Rahmen für das Qualitätsmanagement von Praxiseinheiten in der höheren beruflichen Bildung aufzuzeigen. Aktuell existiert noch kein Vorgehen, wie euorpäische Hochschulen und Ausbildungsstätten ihre internen Qualitätssicherungssysteme einander anpassen und damit vergleichbar machen können. Dies ist jedoch nötig, um die Qualitätsanforderungen an die Praxisanteile in der beruflichen höheren Bildung zu gewährleisten.

Um eine umfassende Datenbasis zu schaffen, sind Workshops in sechs Ländern mit mehr als 300 Qualitätsmanagement-Experten, Unternehmern und Bildungsexperten geplant. Darüber hinaus werden mit mehr als 300 Arbeitgebern, Qualitätsmanagern, Trainern, Lehrkräften und Bildungsinstitutionen Feldtests durchgeführt. Zudem sollen im Rahmen einer internationalen Umfrage 1200 Arbeitgeber, Qualitätsmanagementbeauftragte, Professoren, Lehrer und Ausbilder zum Thema befragt werden. Durch die Beteiligung von Handelskammern und Verbänden europäischer Hochschulen hat das Forschungsprojekt das Potenzial, die Prozesse sowohl bei Unternehmen als auch bei Bildungsinstitutionen zu verbessern.

Als Ergebnis ist unter anderem ein Handbuch für kleine und mittelständische Unternehmen geplant, das die wichtigsten Qualitätskriterien für die Praxisphasen einer Dualen Ausbildung oder eines Dualen Studiums zusammenfasst. Darin ist eine Anleitung enthalten, wie mit Instrumenten, Methoden und Werkzeugen eine gemeinsame Qualitätskultur zwischen den Unternehmen und Bildungsinstitutionen entwickelt werden kann.

EN: The purpose of the Apprenticeship Q research project is to provide a clear guideline for the quality management of practice units in higher professional education. Currently, there is no procedure that would allow European universities and educational institutions to compare and adapt their internal quality assurance systems. However, this is necessary to guarantee the quality standards for practice units in higher professional education.

To create a substantial database, workshops are planned in six countries with more than 300 quality management experts, entrepreneurs and education experts. In addition, field tests will be held with more than 300 employers, quality managers, trainers, teachers and educational institutions. In addition, 1200 employers, quality management representatives, professors, teachers and trainers will be interviewed about the topic as part of an international survey. Through the participation of European chambers of commerce and associations of European institutions of higher education, the research project has the potential to improve processes in both companies and educational institutions.

One of the results of the project will be a handbook for small and medium-sized companies which will summarise the most important quality parameters for the practical phases of a dual training or dual study programme. It will contain instructions on how to use instruments, methods and tools to develop a common quality culture between companies and educational institutions.


LaTFURE = Learning and Teaching Tools Fuelling University Relations with the Economy in Mozambique and South Africa

DE: Ziel von LaTFURE ist es, die systemischen und institutionellen Voraussetzungen für die Einführung des dualen Studiums als integralen Bestandteil der Hochschulsysteme Südafrikas und Mosambiks zu schaffen, wodurch die Beziehungen zwischen den Hochschulsystemen und ihrem weiteren wirtschaftlichen und sozialen Umfeld gestärkt werden sollen.

Durch die Kombination des Hochschulstudiums mit beruflichem/praktischem Lernen, stellt das duale Studium ein Modell dar, das die praktische Ausrichtung der Hochschulbildung stärkt, die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und ihrem weiteren Umfeld fördert, Humankapital und Fähigkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft produziert und die Forschungszusammenarbeit unterstützt.

Die Wahl des Bereichs Tourismus und Rohstoffindustrie für die Pilotprogramme des dualen Studiums zielt darauf ab, spezifische Qualifikationslücken für die Entwicklung und den Wohlstand der Länder zu schließen.

Die Ziele des Projekts bestehen darin, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen auf Systemebene zu definieren, strategische, operative und administrative Strategien, Strukturen und Mechanismen auf der institutionellen Ebene zu entwickeln und funktionsfähige Prototypen von dualen Studiengängen zu schaffen, die systemweit als Lernmodelle genutzt werden können.

EN: LaTFURE aims to create the systemic and institutional conditions for introducing dual studies as an integral part of the higher education systems of South Africa and Mozambique, thereby strengthening the links between the higher education systems and their wider economic and social environment.

By combining higher education studies with vocational/practical learning, the dual system of study provides a model that strengthens the practical orientation of higher education, promotes cooperation between higher education institutions and their wider environment, produces human capital and skills for business and society, and supports research cooperation.

The choice of tourism and extractive industries for the pilot dual study programmes aims at meeting specific and identified skill gaps for the countries’ development and prosperity.

The objectives of the project are to define the legal and political framework at system level, to develop strategic, operational and administrative strategies, structures and mechanisms at institutional level and to create functional prototypes of dual study programmes that can be used as learning models system-wide.