Laufende Forschungsprojekte

Future Skills – Die Zukunft des Lernens und der Hochschule

hands-600497_960_720

Seit Anfang 2016 besteht ein Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Erforschung von zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes sowie Mitgliedern der Gesellschaft – also FutureSkills, der Art und Weise, wie diese erlernt und entwickelt werden können, also der Zunft des Lernens und in welcher Weise Hochschulen die Entwicklung unterstützen können, also der Zunft der Hochschulen. (more)

Im Kern stehen damit 3 Fragen:

• Future Skills: Was müssen zukünftige Arbeitnehmer/innen können? Was sind Anforderungen an Menschen, um heutigen und zukünftigen Gesellschaften nachhaltig zu gestalten?

• Future Learning Concepts: Wie können Organisationen/ Unternehmen die Entwicklung von Future Skills unterstützen (Lern- und Führungsansätze in den Organisationen)?

• Future Higher Education: Wie sehen Hochschulkonzepte aus, die Future Skills unterstützen und ausbilden?

Unser Forschungsinteresse gilt insbesondere denjenigen Kompetenzen, die künftige Absolventen eines Hochschul-Studiums aufweisen sollen, um sich im ständig wandelnden, innovationsgetriebenen Arbeitsfeld agil bewegen zu können. Wir verfolgen einen bildungstheoretisch fundierten, sozialökologischen Kompetenzansatz.

Derzeit laufende Forschungsarbeiten:

1. Expertenscreening von über 120 Organisationen zum Thema Future Learning Concepts

2. FutureSkills Studie auf Basis von 20 Tiefeninterviews mit leading organisations – abgeschlossen

3. Internationale Delphistudie mit knapp 50 internationalen Experten zum Thema „Future Skills – The future of learning and higher education.“

Read more here




Chaise – Cooperation for innovation and the Change of good practices – Sector Skills Alliances

DE: Blockchain ist eine Technologie, die online Informationsaustausch und Transaktionen auf überprüfbare, sichere und dauerhafte Weise ermöglicht und somit große Potenziale für eine Förderung des Vertrauens der Nutzer*innen aufweist. Der europäische Blockchain-Sektor könnte eine globale Führungsposition erlangen, allerdings hängt seine Wettbewerbsfähigkeit weitgehend von der Verfügbarkeit kompetenter/variabler Arbeitskräfte ab. Doch während die Nachfrage nach spezifischen Kompetenzen stetig steigt, sehen sich Arbeitgeber einem Mangel an qualifizierten Fachkräften gegenüber und der Sektor wird durch diese Knappheit, den globalen Wettbewerbsdruck sowie eine begrenzte Verbindung zwischen (Aus-) Bildung und Markt herausgefordert.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg, vertreten durch die NextEducation Arbeitsgruppe, erarbeitet im Rahmen des vierjährigen Projekts gemeinsam mit 23 europäischen Projektpartnerorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft ein erstmals ein europaweites integratives System zur Steuerung von spezifischen Blockchain-Kompetenzen. Das Steuerungssystem ermöglicht die Angleichung von Angebot und Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften durch die Bereitstellung geeigneter, auf die Bedürfnisse des Sektors zugeschnittene Lösungen für Qualifizierung, Informationssammlung und Mobilität.

Dabei werden folgende Ergebnisse erarbeitet:

  • Eine europäische Blockchain-Strategie und ein Aktionsplan zur Verringerung des Missverhältnisses zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage
  • Ein Mechanismus, um zukünftige und sich wandelnde Kompetenz-Anforderungen frühzeitig erfassen und Anpassungen einleiten zu können
  • Erstmalige europaweite Erhebung der berufsbezogenen Qualifikations-Anforderungen sowie erstmailige Erfassung des europäische blockchain-spezifische Berufsprofil
  • Ein 5-semestriges Qualifizierungsprogramm (über einen MOOC) (5-6 EQF-Niveau) in 11 europäischen Sprachen
  • Transnationale Mobilitätsprogramme für Studierende und Fachkräfte im Blockchain-Sektor
  • Nationale Blockchain-Kompetenz-Partnerschaften

EN: Blockchain is a technology for promoting user trust through facilitating verifiable, secure and permanent online information sharing and transactions. The European Blockchain Sector is well placed to acquire global leadership; still its competitiveness largely relies on the availability of competent/versatile workforce. Whereas the demand for blockchain skills is steadily increasing, employers are facing a shortfall of skilled professionals. The sector is challenged by talents shortage, global competitive pressures, limited connection between education & the market.

Within the four-year project, the Baden-Württemberg Cooperative State University, represented by the NextEducation working group, is collaborating with 23 European project partner organisations from science and industry to set forward the first Europe-wide open, inclusive blockchain skills governance system, to address skills mismatches and deliver appropriate training, intelligence gathering & mobility solutions tailored to sectoral needs.

The following results will be developed:

  • A European Blockchain Skills Strategy & Action Plan to address mismatches
  • A skills forecasting mechanism
  • EU-wide occupational requirements & the first-ever blockchain specific occupational profile
  • A 5 semester VET (qualification) programme (5-6 EQF level) in 11 EU languages
  • Transnational mobility schemes for Blockchain students & professionals
  • National Blockchain Skills Partnerships to roll out SSA results at Member States’ level



ENCORE+, Cooperation for innovation and the exchange of good practices – Knowledge Alliances

DE: Das European Network for Catalysing Open Resources in Education (ENCORE+) trägt den europaweiten Bestrebungen nach einer Öffnung und Modernisierung der allgemeinen und beruflichen Bildung Rechnung, indem es ein Netzwerk schafft, das Innovationen und Entrepreneurship mittels Offener Bildungsressourcen (OER) unterstützt.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg, vertreten durch die NextEducation Arbeitsgruppe, erarbeitet im Rahmen des dreijährigen Projekts gemeinsam mit 9 europäischen Projektpartnerorganisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft erstmals einen europäischen OER-Innovationsraum durch die Schaffung von Stakeholder-Gemeinschaften und die Förderung von Wissensaustausch. Durch ENCORE+ wird eine neue Vision für die Zusammenarbeit und Verbindung zwischen OER-Repositorien in einem europäischen OER-Ökosystem verwirklicht und Entrepreneurship und Selbstwirksamkeit durch OER gefördert. Durch die Integration von Organisationsstrategien für OER in Wirtschaft und Wissenschaft wird die Akzeptanz von OER in Europa gesteigert.

ENCORE+ wird einen übergreifenden Konsens durch den Austausch von Fachwissen in der Folgende Ergebnisse werden dabei erarbeitet:

  • Entwicklung einer validierten, gemeinsamen Vision und eines Fahrplans für die OER in Europa
  • Bereitstellung eines nachhaltigen europäischen Kooperationsmodells, das auf vorherrschende Bedürfnisse eingeht
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessenvertretern zur Schaffung und Erprobung des ENCORE+ OER Qualitätsrahmens
  • Etablierung europäischer OER-Strategierichtlinien für Hochschulbildung und Unternehmen
  • Aufbau eines gut vernetzten europäischen OER-Ökosystems aus Technologien und Gemeinschaften

EN: The European Network for Catalysing Open Resources in Education (ENCORE+) responds to the European priorities of opening up and modernising education and training through the creation of a network that supports innovation and entrepreneurship with OER.

Within the three-year project, the Baden-Württemberg Cooperative State University, represented by the NextEducation working group, is collaborating with 9 European project partner organisations from science and industry to develop a European OER innovation area by connecting stakeholder communities and fostering knowledge exchange. ENCORE+ realises a new vision for collaboration and connection between OER repositories in a European OER Ecosystem, encouraging entrepreneurship and empowerment through OER. ENCORE+ fosters the uptake of OER in Europe by stimulating the integration of organisational strategies for OER in business & academia.

The following results will be developed:

  • A validated, shared vision and roadmap for OER in Europe
  • Creation and pilot the ENCORE+ OER Quality Framework
  • An European OER Strategy Guidelines for higher education & businesses
  • A well connected European OER Ecosystem of technologies & communities



InclusiPHE: Inclusive Engagement of Non-Traditional Students in Professional Higher Education

DE: Politische EU-Entscheidungsträger haben Hochschulen aufgefordert, soziale Aspekte stärker in den Blick zu nehmen, um die Vielfalt der europäischen Bevölkerung auch in der Studierendenschaft zu reflektieren. Das Projekt InclusiPHE nimmt vor allem Studierende an Hochschulen in den Blick, da jene im Allgemeinen eine vielfältigere Studierendenschaft anziehen, darunter im Gegensatz zu Universitäten ein größerer Anteil nicht-traditioneller Studierender – wie beispielsweise ältere Studierende, lebenslange Lernende, Studierende mit Kindern, Migrationshintergrund, einer Behinderung etc.

Das Projekt InclusiPHE verbindet die soziale Dimension von Hochschulbildung mit dem Engagement von Studierenden – und hat als Hauptziel, zu einem inklusiveren Umfeld an Hochschulen beizutragen. Das Projekt hat zum Ziel, Regeln, Mechanismen und Handlungsweisen für inklusives Engagement aller Studierender ungeachtet ihres Hintergrundes zu verbessern – um alle Studierenden an allen Aspekten des Lehrens und Lernens, der Qualitätssicherung und der institutionellen Entscheidungsfindung innerhalb der Institution und in der Studierendenschaft zu beteiligen, um damit auch dazu beizutragen, demokratische Werte zu verinnerlichen.

EN: European policy makers have stated that higher education should strengthen its social dimension in order to reflect the diversity of Europe’s populations within the student body. The InclusiPHE project will focus specifically on students at PHEIs (Professional Higher Education Institutions) who typically attract a more diverse range of students with a higher proportion of non-traditional students compared to more classical universities – such as adult students, lifelong learners, parent students, students from a migrant background, students with a disability, etc.

The InclusiPHE project connects the social dimension of HE with that of students’ engagement – and has as main objective to contribute to creating a more inclusive environment at PHEIs. The project aims to improve policies, mechanisms and practices for inclusive engagement of all students regardless of their background and circumstances – to engage students in all aspects of teaching & learning learning journey, quality assurance & institutional decision making, within the life of the institution and student life in the wider sense, and also enabling them to fully embrace the democratic values of HE in their interactions with wider society.




NextNormal – WeStudy@Home

DE: In der ersten europäischen Podcastreihe, die die Studierendenperspektive auf Hochschulbildung in Zeiten des „new normal“ einnimmt, wollen wir ein Panorama der europäischen Hochschulbildung in Zeiten globalen Wandels und Herausforderungen zeichnen. Studierende verschiedener europäischer Länder teilen ihre Erfahrungen aus den letzten Monaten und gemeinsam diskutieren wir: Was können Hochschulen aus dem Shutdown lernen und was ist das „Next Normal“ der europäischen Hochschulbildung und des Studierendenlebens?

In den Podcastfolgen sprechen wir mit Studierenden und Studierendenvertreter*innen aus ganz Europa über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und die Potenziale einer Zeit, in der Hochschulen in ganz Europa Studieren neu denken müssen. Jede Folge ist dabei einem europäischen Land gewidmet.

EN: In the first European podcast series featuring students’ views on higher education in the era of the “new normal”, we want do draw a panorama of European Higher Education in times of global change and challenges. Students from different European countries share their stories and together we want to ask: What can Higher Education learn from this shutdown – and what is the “Next Normal” in European Higher Education and student life?

In the podcast series, we are talking to students and student unions from all over Europe about their study experiences, challenges and the chances and potentials of a time in which Higher Education institutions all over Europe have and will have to rethink how we do and will study. Each episode is dedicated to one European country.

https://next-normal.eu/


Studium im Shutdown – #WirStudierenZuHause

DE: Die Welt steht still, aber das Semester läuft weiter. Studium im Shutdown – das ist die aktuelle Realität aller Studierenden. So wie der Alltag vieler Menschen sich innerhalb weniger Tage grundlegend verändert hat, so ist auch an den Hochschulen plötzlich alles anders. In der Podcastreihe wollen wir von Studierenden erfahren, was sich für sie verändert hat und wie Studieren in Zeiten des Corona-Shutdowns funktioniert. Was nervt, was sind Überlebensstrategien und vor allem – wie geht es den Studierenden dabei? Ein weiteres Ziel dabei: Erfahren, was Hochschulen gerade besser machen könnten, was gut klappt und was sie für die Zukunft daraus lernen können. Denn nach dem Shutdown wird sich auch die Hochschullehre verändert haben.

EN: The world is on hold, but higher education is still happening. Studying during shutdown – this has been the recent situation for all students. As most people’s everyday life has changed within a few days, so has higher education. In this podcast series, we want to talk to students about what has changed for them and how studying actually works right now. What is annoying, what are survival strategies and, most importantly – how are students doing, how are they coping? We also want to find out how higher education institutions can do better, what they are doing well and what they can learn from this for the future – for higher education will not be the same after the shutdown.

https://studium-im-shutdown.de/



DIGI-HE

DE: Hochschulen und Universitäten passen sich alle bestmöglich der digitalisierten Welt an. In diesem Prozess stehen jedoch alle an verschiedenen Punkten. Im Rahmen des Projekts soll ein Instrument für Universitäten und Hochschulen entwickelt werden, das dabei helfen soll, den aktuellen Standpunkt im Prozess der Digitalisierung selbstständig einschätzen zu können und das zudem die Möglichkeiten aufzeigen soll, die digitalen Kapazitäten weiter auszubauen.

Durch Befragungen wird dabei die Selbsteinschätzung an Bildungseinrichten ermittelt und mit dem tatsächlichen Stand der Digitalisierung abgeglichen. Außerdem wird durch diese Befragungen erfasst, welche Bestrebungen zur Weiterentwicklung der digitalen Möglichkeiten an der jeweiligen Hochschule vorhanden sind. Anschließend erfolgt die Entwicklung des Instruments.

EN: Institutions of higher education and universities are all trying to adapt to the digitised world in the most appropriate way. However, they are all at different levels in this process. The project will develop a tool for universities and institutions of higher education that will help them to independently evaluate their current position in the process of digitisation and that will also show the possibilities for the further upgrading of digital capacities.

Through surveys, the self-assessment at educational institutions will be determined and compared with the actual status of digitisation. In addition, these surveys are used to determine what efforts exist at the respective university to further develop the digital possibilities. Finally, the instrument will be developed.




Open Game Project

DE: Offene Lehrmethoden finden im Hochschulkontext immer mehr Anwendung. Durch das Open Game Project soll ein Online Spiel für Lehrende entwickelt werden, das die Möglichkeit bietet, in realistischen Anwendungsszenarien, offene Lehrmethoden auszuprobieren und unmitttelbares Feedback zu den Entscheidungen zu erhalten.

Ziel ist es, bei Lehrenden ein Bewusstsein für die zahlreichen Möglichkeiten offener Lehrmethoden zu fördern und diese zu motivieren, offene Lehrmethoden anzuwenden und zu nutzen.

Darüber hinaus wird ein Handbuch entwickelt, das offene Lehrmethoden darstellt und diese näher erläutert. Ein beispielhafter Lehrplan skizziert die beschriebenen Möglichkeiten in direkter Anwendung.

Nach erfolgreicher Entwicklung und Etablierung dieses Spiels sollen Workshops in den beteiligten Partnerländern veranstaltet werden, durch die ein Erfahrungsaustausch ermöglicht wird.

EN: Open teaching methods are increasingly used in the academic context. The Open Game Project will develop an online game for teachers that offers the opportunity to try out open teaching methods in realistic application scenarios and to receive immediate feedback on decisions.

The project aims to raise teachers‘ awareness of the various possibilities of open teaching methods and to motivate them to use them.

In addition, a handbook will be developed that presents and explains open teaching methods in detail. An exemplary curriculum outlines the possibilities described in direct application.

After the successful development and establishment of this game, workshops will be organised in the involved partner countries to promote an exchange of experiences.




RECAPHE

DE: Forschung soll auch an Hochschulen immer intensiver betrieben werden. Die Schwerpunkte liegen hier aufgrund der Praxisorientierung regionaler als das bei der Grundlagenforschung an Universitäten der Fall ist. Durch das Projekt soll herausgearbeitet werden, welche Kompetenzen erfolgreiche Forschungsarbeit benötigt. Ziel des Ganzen ist es ein Tool zu entwickeln, das den Mitarbeitenden Möglichkeiten zur Optimierung ihrer Kompetenzen anzeigt. Nachdem die benötigten Kompetenzen erfasst wurden, wird ein Trainingsangebot erarbeitet, durch das eben diese Kompetenzen erworben oder erweitert werden.

EN: Institutions of higher education must conduct research more intensely. Due to their practical orientation, the focus of research is more regional than at universities. The project will identify the competences required for successful research work. The aim of the project is to develop a tool that shows employees ways to optimize their abilities. Once the required competences have been identified, a training programme will be developed to acquire and extend these competences.




LaTFURE = Learning and Teaching Tools Fuelling University Relations with the Economy in Mozambique and South Africa

DE: Ziel von LaTFURE ist es, die systemischen und institutionellen Voraussetzungen für die Einführung des dualen Studiums als integralen Bestandteil der Hochschulsysteme Südafrikas und Mosambiks zu schaffen, wodurch die Beziehungen zwischen den Hochschulsystemen und ihrem weiteren wirtschaftlichen und sozialen Umfeld gestärkt werden sollen.

Durch die Kombination des Hochschulstudiums mit beruflichem/praktischem Lernen, stellt das duale Studium ein Modell dar, das die praktische Ausrichtung der Hochschulbildung stärkt, die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und ihrem weiteren Umfeld fördert, Humankapital und Fähigkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft produziert und die Forschungszusammenarbeit unterstützt.

Die Wahl des Bereichs Tourismus und Rohstoffindustrie für die Pilotprogramme des dualen Studiums zielt darauf ab, spezifische Qualifikationslücken für die Entwicklung und den Wohlstand der Länder zu schließen.

Die Ziele des Projekts bestehen darin, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen auf Systemebene zu definieren, strategische, operative und administrative Strategien, Strukturen und Mechanismen auf der institutionellen Ebene zu entwickeln und funktionsfähige Prototypen von dualen Studiengängen zu schaffen, die systemweit als Lernmodelle genutzt werden können.

EN: LaTFURE aims to create the systemic and institutional conditions for introducing dual studies as an integral part of the higher education systems of South Africa and Mozambique, thereby strengthening the links between the higher education systems and their wider economic and social environment.

By combining higher education studies with vocational/practical learning, the dual system of study provides a model that strengthens the practical orientation of higher education, promotes cooperation between higher education institutions and their wider environment, produces human capital and skills for business and society, and supports research cooperation.

The choice of tourism and extractive industries for the pilot dual study programmes aims at meeting specific and identified skill gaps for the countries’ development and prosperity.

The objectives of the project are to define the legal and political framework at system level, to develop strategic, operational and administrative strategies, structures and mechanisms at institutional level and to create functional prototypes of dual study programmes that can be used as learning models system-wide.